Theater- und Rollenspielgruppe

In der Theater- und Rollenspielgruppe befinden sich mehrere Spielbereiche. Erlebnisse, Fantasien, Ängste und Wünsche der Kinder können hier gespielt und somit verarbeitet werden. Es gibt eine Bühne auf der die Kinder nicht nur Theater, sondern auch mit Figuren und Handpuppen spielen können. Sie haben die Möglichkeit sich hinter einem Vorhang zu verstecken und so Vieles durch eine Puppe mitzuteilen. Das Kind schafft so eine Beziehung zwischen sich und der Puppe. Die Kommunikation im Rollen- und Theaterspiel ist für die Sprachentwicklung und das soziale Lernen sehr wichtig.

Die Kinder können nach ihren individuellen Möglichkeiten aktiv werden und im Mittelpunkt stehen. Hierbei werden Selbstvertrauen, Merkfähigkeit, Konzentration, Fantasie und Ausdauer gefördert. Ängste können abgebaut, Erlebnisse verarbeitet und Sozialverhalten eingeübt werden.

Im Wohn- und Familienspielbereich können die Kinder lebenspraktische Fähigkeiten nachahmen wie zum Beispiel Kochen, Essen, etc. Die Ziele dieses Bereichs sind einerseits erlebte Erfahrungen nachzuspielen, aber auch der Abbau von falschen Rollenbildern. Rollenspiele machen nicht nur Spaß, sie helfen auch das Umfeld besser zu verstehen.

In den „Kleine Welt Spielkisten“ können die Kinder die Sichtweise umkehren und sich selbst als groß und mächtig erleben. Außerdem werden Geduld und Sorgfalt mit kleinen Dingen  (feinmotorische Geschicklichkeit) gefördert.

In der „Schule“ können sich die Kinder mit Zahlen und Buchstaben beschäftigen und erste Versuche im Schreiben und Rechnen machen. Durch ein breites Angebot an unterschiedlichen Spielen und Materialien werden sie vielseitig gefordert und gefördert. Einen weiteren Schwerpunkt bilden erste Erfahrungen mit naturwissenschaftlichen Experimenten. Ziel ist es die Kinder zu motivieren, neugierig zu sein und zu bleiben.